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Abstimmungsresultate vom 8. März 2026

9. März 2026 – Die Volksabstimmung vom 8. März 2026 hat wichtige Weichen gestellt – für die Medienlandschaft, die Bargeldversorgung, die Steuerreform und den Klimaschutz. Die Mitte Frauen Schweiz ziehen Bilanz und nehmen wie folgt Stellung zu den Ergebnissen.

SRG-Initiative abgelehnt: ein positives Signal für unsere Demokratie

Die Mitte Frauen Schweiz sind sehr erfreut, dass die SRG-Halbierungsinitiative klar abgelehnt worden ist. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte unserem Positionspapier.

Bargeld: Die Bevölkerung setzt auf den Gegenvorschlag

Ebenso erfreut sind wir über die Ablehnung der Bargeldinitiative und die Annahme des Gegenvorschlags. Die Bargeldversorgung bleibt gesichert.

Individualbesteuerung beseitigt die Heiratsstrafe, Einverdiener-Haushalte verlieren

Die Individualbesteuerung wurde deutlich angenommen und die Heiratsstrafe somit nach mehreren Anläufen endlich abgeschafft. Wir bleiben besorgt um die Umsetzung in den verschiedenen Kantonen sowie die Benachteiligung von Einverdiener-Haushalten. Es gilt jetzt, Lösungen zu finden für die zukünftige Besteuerung und die Resultate genaustens zu analysieren. Wir bleiben engagiert, um die Interessen aller Familienmodelle zu schützen. Die Anerkennung der Care-Arbeit und der Angehörigenpflege bleibt ebenfalls eine unserer politischen Prioritäten.

Die Mitte Frauen Schweiz setzen sich weiterhin dafür ein, dass Frau und Mann Verantwortung in Familie und Beruf übernehmen können, ohne für ihr Lebensmodell strukturell benachteiligt zu werden.

Klimafonds-Initiative klar abgelehnt: es braucht neue Lösungen

Die Mitte Frauen Schweiz bedauern die Ablehnung der Klimafonds-Initiative. Sie macht deutlich, wie wichtig es jetzt ist, dass wir uns für eine klare bürgerliche Klimapolitik einsetzen.

Der Entscheid ist aus unserer Sicht ein verpasstes Signal für einen vorausschauenden und verlässlichen Klimaschutz in der Schweiz. Es braucht weiterhin wirksame, finanzierbare und sozial ausgewogene Lösungen, die Umwelt, Mensch und Wirtschaft gleichermassen im Blick behalten.

  • Die Ablehnung der Initiative schwächt die Verlässlichkeit für Investitionen in erneuerbare Energien, für den Erhalt der Biodiversität und für Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels und vor Naturgefahren.
  • Die Mitte Frauen Schweiz anerkennen, dass in der politischen Debatte auch die Frage der Finanzierbarkeit eine wichtige Rolle gespielt hat. Gleichzeitig sind wir überzeugt: Nicht zu handeln, kommt langfristig teurer. Gerade deshalb braucht es jetzt tragfähige Lösungen, die Klimaschutz und wirtschaftliche Verantwortung miteinander verbinden.
  • Wir Mitte Frauen werden uns auch in Zukunft für Lösungen starkmachen, die ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte zusammen denken. Denn Klimaschutz ist Menschenschutz.

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