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[MM] JA zur AHV21 mit der Frauenallianz

11. Juli 2022 – Bern, 4. Juli 2022 – Die überparteiliche Frauenallianz sagt JA zur AHV 21 und fordert echte Gleichstellung in der Altersvorsorge

Am 25. September 2022 findet die Volksabstimmung über die AHV 21 statt. Die überparteiliche Frauenallianz für Gleichstellung in der Altersvorsorge sagt überzeugt Ja zur Reform der ersten Säule, fordert aber gleichzeitig bessere Pensionskassenrenten für Teilzeitarbeit und kleine Einkommen, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Lohngleichheit.

 

Mit der AHV 21 haben Bundesrat und Parlament eine Reform vorgelegt, mit der es gelingt, die erste Säule zu stabilisieren und das Renten- Niveau zu erhalten. Zentrale Massnahmen der AHV 21 sind die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0.4 % sowie die Harmonisierung des Rentenalters auf 65 Jahre für beide Geschlechter. Frauen der Übergangsgeneration werden mit einem lebenslangen Rentenzuschlag zwischen 12 und 160 Franken pro Monat entschädigt. Die überparteiliche Frauenallianz für Gleichstellung in der Altersvorsorge setzt sich überzeugt für ein Ja zur AHV 21 ein.

 

Frauen unterstützen Rentenalter 65

«Wir sind gerne bereit, genauso lange zu arbeiten wie die Männer. Denn für uns sind gleiche Rechte und Pflichten unabhängig vom Geschlecht eine Selbstverständlichkeit. Doch Gleichstellung ist keine Einbahnstrasse!», sagt GLP- Nationalrätin Kathrin Bertschy. Bis heute besteht in der Schweiz ein Geschlechtergefälle zu Lasten der Frauen. Niedrige Löhne, Teilzeitarbeit und Babypausen benachteiligen Frauen vor und nach der Pensionierung. «Eine Verbesserung wird jedoch nicht erreicht, wenn Frauen früher pensioniert, sondern wenn ihre Einkommen besser versichert und höher werden . Es braucht echte Gleichstellung jetzt», sagt Céline Amaudruz, Nationalrätin SVP.

 

Bessere Pensionskassenrenten für Teilzeitarbeit und kleine Einkommen

Zu echter Gleichstellung gehören auch bessere Pensionskassenrenten für kleine Einkommen und Teilzeitarbeit. Denn während Frauen und Männer hinsichtlich der AHV- Rente gleichgestellt sind, ist das in der beruflichen Vorsorge bis heute nicht der Fall. FDP Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher betont deshalb: «Im Rahmen der laufenden BVG-Reform müssen die Pensionskassenrenten für Teilzeitarbeit und kleine Einkommen substanziell verbessert werden.»

 

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Lohngleichheit

Auch ist die Teilnahme von Eltern am Arbeitsmarkt erschwert, weil die Rahmenbedingungen für die frühkindliche Betreuung nicht ausreichend gegeben sind. Es werden negative Arbeitsanreize geschaffen, welche die Erwerbstätigkeit der Frauen beeinträchtigen. «Es braucht eine erschwingliche und qualitativ hochwertige ausserfamiliäre Kinderbetreuung», sagt Christina Bachmann-Roth, Präsidentin Die Mitte Frauen. Zudem setzt sich die Frauenallianz für Gleichstellung in der Altersvorsorge für Lohngleichheit sowie die Abschaffung der frauenfeindlichen Familienbesteuerung ein.

 

Eine faire und solidarische AHV-Reform

«Die Reform ist eine faire und solidarische Lösung zur Stabilisierung der AHV, bei der alle einen Beitrag leisten. Darum sagen wir Frauen am 25. September JA zur AHV 21 für sichere und faire Renten, jetzt und in Zukunft!», so das Fazit von EVP-Nationalrätin Lilian Studer an der heutigen Medienkonferenz in Bern.

 

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Kontakt:

Präsidentin Die Mitte Frauen Schweiz
Christina Bachmann-Roth
+ 41 79 686 47 95
praesidentin@frauen.die-mitte.ch

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